Anwalt für Versicherungsrecht

Es ist immer das Gleiche. Wofür hat man denn eine teure Versicherung abgeschlossen, wenn Sie doch nicht zahlt? Ganz oft verweigern die Versicherungen die Zahlungen an ihren Versicherungsnehmer völlig zu unrecht. Dann wird auf die allgemeinen Versicherungsbedingungen Bezug genommen, die oftmals so umständlich formuliert sind, dass kein normaler Mensch sie versteht. Und tatsächlich ist das Versicherungsrecht wegen der verschiedenen Versicherungsarten teilweise undurchsichtig und kompliziert. Ihr Anwalt für Versicherungsrecht verhilft Ihnen jedoch zu Durchblick und unterstützt Sie wenn es darum geht, Ihre Versicherung zur Leistung zu bewegen.

Was macht ein Anwalt für Versicherungsrecht?

Ein Rechtsanwalt, der Sie auf dem Rechtgebiet „Versicherungsrecht“ berät, verfügt über fundierte Kenntnisse zu den Bereichen allgemeines Versicherungsrecht, Personen- und Sachversicherungsrecht, sowie Rechtschutzversicherungsrecht. Am häufigsten tauchen Fragestellungen zu Berufsunfähigkeitsversicherung, Wohngebäudeversicherung und Unfallversicherung auf.

Wann muss eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine sog. Summenversicherung. Das bedeutet, dass sie unabhängig von einer Lohneinbuße eintreten kann, daher nicht als Schadenversicherung zu werten ist. Sie deckt das Risiko einer ungeplanten bzw. vorzeitigen Berufsunfähigkeit und soll dazu dienen, für diesen Fall den gleichen oder einen zumindest ähnlichen sozialen Standard zu erhalten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung tritt normalerweise dann ein, wenn der Versicherte durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall eine mindestens 50 prozentige Einschränkung in seiner Berufsfähigkeit aufweist.

Was deckt eine Wohngebäudeversicherung ab?

Eine Wohngebäudeversicherung muss im Regelfall eintreten, wenn Schäden an Ihrem Haus durch Brand, Blitzschlag oder Explosion, aber auch durch Sturm, Hagel und Wasserschaden entstanden sind. Sie dient also der Absicherung typischer Gefahren für Wohngebäude, wobei nicht immer zwingend erforderlich ist, dass die Gebäude rein dem Wohnen dienen. Je nach Ausgestaltung des Versicherungsvertrages können auch Elementarschäden mitversichert werden.

Wozu dient eine Unfallversicherung?

Eine Unfallversicherung tritt für den Fall ein, dass ein plötzliches und unerwartetes Ereignis geschieht, durch das Sie verletzt werden. Es schützt Sie vor negativen wirtschaftlichen Folgen, die wegen der Gesundheitsschädigung drohen. Achtung: Die private Unfallversicherung ist von der gesetzlichen Unfallversicherung zu unterscheiden. Die private Unfallversicherung kann frei nach den Wünschen und Bedürfnissen des Versicherungsnehmers vereinbart werden. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet eine Absicherung bei Arbeits- und/oder Wegeunfällen. Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall ist dann die zuständige Berufsgenossenschaft für die Regulierung verantwortlich. Die private Unfallversicherung könnte hier ergänzend wegen Krankenhaustagegeld in Anspruch genommen werden.

Was ist zu tun, wenn die Versicherung nicht reguliert?

Haben Sie Ihre Pflichten erfüllt und dem Versicherer alles Notwendige zur Schadenfeststellung rechtzeitig übermittelt, der Versicherer geht jedoch nicht auf Ihre Aufforderung ein, geben Sie dem Versicherer trotzdem eine letzte Chance und fordern Sie ihn unter Fristsetzung zur Zahlung auf. Sollte auch diese Frist verstreichen, ist es Ratsam einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

Was ist zu tun, wenn die Versicherung mir falsche Angaben bei Antragsstellung vorwirft?

Versicherer neigen in solchen Fällen oft dazu, die Versicherungsleistung zu verweigern. Das tun sie jedoch nur dann zu Recht, wenn der Versicherungsnehmer absichtlich falsche Angaben gemacht hat, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Hat er die Auskunft nur grob fahrlässig falsch abgegeben, kommt lediglich eine anteilige Verweigerung in Betracht.

Man muss auch wissen, dass die Leistungsverweigerung nur dann möglich ist, wenn der Versicherer Sie vorher in Textform auf die Möglichkeit der Leistungsverweigerung ordnungsgemäß hingewiesen hat. Oft unterlaufen dem Versicherer genau an dieser Stelle Fehler.

Was kostet der Rechtsanwalt?

In der Regel sind Rechtsschutzversicherungen eintrittspflichtig und zahlen die Kosten des Anwalts. Dabei spielt es auch keine Rolle, wenn die Rechtsschutzversicherung bei derselben Versicherungsgesellschaft läuft, wie die Versicherung, welche die Regulierung verweigert. Wir helfen Ihnen gerne bei der Klärung der Kostenfrage und mache eine Deckungsanfrage für Sie. Haben Sie unseren Rat befolgt und der Versicherung unter angemessener Fristsetzung eine letzte Chance vor unserer Beauftragung gegeben, besteht sogar die Pflicht der Versicherung, die Kosten zu tragen, wenn Sie gewinnen.

Ihr Rechtsanwalt für Versicherungsrecht, Herr Rechtsanwalt Christian Krämer steht Ihnen bei diesen komplizierten Problemen zur Seite. Rufen Sie ihn direkt an: 06825/92000 oder nehmen über unser Formular Kontakt mit ihm auf.